Das historische Rhönstädtchen

Tann (Rhön) hat das Prädikat eines staatlich anerkannten Luftkurortes und liegt im landschaftlich
reizvollen Ulstertal, inmitten des Naturparks Rhön. Tann (Rhön) ist eine historisch geprägte Stadt
mit vielen Sehenswürdigkeiten, unter anderem:

Stadttor mit Wachstube (1557), Marktplatz mit Stadtbrunnen (1710), Elf-Apostel-Haus (um 1500),
Schlossbrunnen (1686), Nikolaus-Kirche (1741), Schlossanlagen der Freiherren von und zu
der Tann, Museumsdorf mit Sagenkeller, Naturmuseum, neugotische Stadtkirche, barocke Friedhofs-
kirche, Ochsenbäckerhaus, Denkmal des Freiherrn Ludwig von und zu der Tann . . .

Seit dem Wegfall der innerdeutschen Grenze, die über 40 Jahre lang das Stadtgebiet einschnürte,
liegt Tann (Rhön) wieder mitten im Herzen Deutschlands.







Das historische Rhönstädtchen wird als „civitas in Tanne“ schon 1197 in einem Bericht eines Fuldaer Fürstabtes  erstmals erwähnt. 1332 wird Tann als Stadt genannt, 1541 erhielt es das Marktrecht. Der Name ist ein Flurname und bezeichnet einen Ort, an dem in „Buchonia“, dem Buchenland, Tannen standen. Der Name des Flusses „Ulster“ – mundartlich Olster – bedeutet wahrscheinlich nur „Wasser“ oder einfach „Fluss“. Ein Herr von Fischbach siedelte im frühen Mittelalter nach Tann über und nannte sich „Herr von der Tann,“ behielt aber die Forelle als Wappentier bei. Eberhard von der Tann, ein Freund Martin Luthers, führte 1534 die Reformation ein und die Herrschaft Tann wurde so reichsunmittelbar. Sie kam 1802 an Bayern und 1867 an Preußen. Im Jahr 1879 wurde ein Teil der historischen  Innenstadt von einem großen Brand zerstört.

Erleben (Auszug, siehe Tipps+Links):

- viele ausgeschilderte Rad- und Wanderwege rings um Tann
- Geriethbad (beheizt, Saisonöffnungszeiten beachten)
- Heimtextilfabrik Sauermilch
- Rhöndorf (Stadtteil Wendershausen)
- Rhönräuberpark (Stadtteil Wendershausen)